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Augenlaser Behandlung

Bei einer durch Weisheitszähne hervorgerufenen Fehlstellung der Zähne, sollten Sie einen guten Kieferorthopäden zu Rate ziehen.

Narkose

Jeder Mensch hat eine natürliche Angst vor Operationen. Einige wird es aber sicher beruhigen, wenn sie hören, dass die kieferchirurgische Entfernung von Weisheitszähnen heute ein absoluter Routineeingriff ist, der sehr häufig durchgeführt wird.

Wie jeder andere operative Eingriff ist allerdings auch die Entfernung der Weisheitszähne mit gewissen Risiken verbunden, Komplikationen sind also per se nicht auszuschließen. Komplikationen werden wahrscheinlicher wenn die vorliegende Entzündung akut ist oder mehrere Weisheitszähne zur gleichen Zeit betroffen sind.

 

Vollnarkose

In solchen Fällen ist eine Operation unter Vollnarkose oft medizinisch indiziert. Eine Vollnarkose selbst ist wiederum eine bekannte Quelle von Operationskomplikationen. Im Vergleich zu anderen operativen Eingriffen – zum Beispiel an den Extremitäten – sind Operationen im Kieferbereich des Menschen stets mit einem erhöhten Risiko verbunden, allein schon auf Grund der "beengten" Verhältnisse zwischen Kiefer, Wangen, Nase und Nebenhöhlen.

 

Vollnarkose vs. örtliche Betäubung

Ist es möglich Weisheitszähne auch „entspannt“ unter Vollnarkose entfernen zu lassen? Generell natürlich schon, bei der Kostenerstattung für die Vollnarkose selbst sind die meisten Krankenkassen allerdings eher zugeknöpft und ordnen eine medizinisch nicht zwingende notwendige Vollnarkose – nicht ganz zu Unrecht übrigens – den Wunschleistungen beziehungsweise Privatleistungen zu. Diese vermeidbaren Kosten sollen somit nicht der Allgemeinheit der Versicherten aufgebürdet werden.

Insbesondere die GKV (Gesetzliche Krankenversicherung) übernimmt die Vollnarkose-Kosten nur bei zwingender medizinischer Indizierung, beispielsweise bei nicht-kooperativen Kindern, bei Patienten mit ärztlich anerkannten Phobien oder Angstreaktionen, bei Menschen mit Störungen der Koordination und des Bewegungsapparates und auch bei Menschen, die auf Grund einer Erkrankung oder einer Allergie nicht lokal anästhesiert (betäubt) werden dürfen.

 

örtliche Betäubung

Trotzdem soll eine zahnärztliche Behandlung natürlich möglichst schmerzfrei verlaufen, eine örtliche Betäubung gehört bei einem Eingriff rund um die Weisheitszähne also zum essentiellen medizinischen Standard. Bei der Mehrzahl der Eingriffe zur Weisheitszahn-Extraktion ist eine solch lokale Betäubung auch vollkommen ausreichend und wird stets von jeder Krankenkasse übernommen.

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